Wer kennt’s: Ein Unternehmen postet regelmäßig auf Instagram, investiert in Grafiken, erstellt vielleicht auch einen aufwändig produzierten Nachhaltigkeitsbericht, möglicherweise gibt’s sogar einen Podcast – und doch passiert… nichts.
Likes bleiben aus, es findet keine Interaktion mit den Followern statt, Anfragen kommen auch keine, die Mitarbeitenden fragen sich, wofür der Aufwand eigentlich gut ist.
Kommunikation kann viel bewirken – vorausgesetzt: es steckt eine Strategie dahinter. Wer einfach nur am laufenden Band Inhalte produziert, bleibt oft unter dem Radar. Echte Sichtbarkeit entsteht nicht durch Aktionismus, sondern durch Klarheit, Relevanz und Wiedererkennbarkeit.

1. Kommunikationsaufwand ≠ Wirkung
Viele Unternehmen setzen auf Masse statt Klasse: Hauptsache, es wird etwas gepostet. Hauptsache, man ist „draußen“ sichtbar. Das Ergebnis: gut gefüllte Kanäle, aber keine Resonanz. Keine Interaktionen, kein Dialog, kein erkennbarer Effekt auf das Markenbild oder den Geschäftserfolg.
2. Sichtbarkeit beginnt mit Strategie
Echte Sichtbarkeit bedeutet, als Organisation wahrgenommen zu werden – und zwar mit dem, wofür man steht. Das gelingt nur, wenn man weiß:
- Wen will ich wirklich erreichen?
- Was ist meine Botschaft?
- Was soll beim Gegenüber ankommen?
- Welche Ziele stecken hinter den Kommunikationsmaßnahmen?
Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, ergibt es Sinn, über Inhalte, Kanäle und Formate zu sprechen. Denn ohne strategisches Fundament wird Kommunikation schnell beliebig.
3. Nachhaltige Kommunikation braucht Klarheit statt Perfektion
Gerade Unternehmen, die sich im Bereich Nachhaltigkeit engagieren, sind oft zurückhaltend in der Kommunikation. Aus Sorge, in Greenwashing-Verdacht zu geraten. Oder weil sie selbst nicht genau wissen, was kommuniziert werden „darf“.
Doch wer schweigt, macht sich unsichtbar – auch für potenzielle Kund:innen, Partner oder Talente. Es braucht eine klare Linie: Was wollen wir kommunizieren – und wie tun wir das glaubwürdig und transparent?
4. Was wirklich hilft: Strategie statt Aktionismus
Drei zentrale Fragen, die jede Kommunikationsmaßnahme leiten sollten:
- Wen will ich wirklich erreichen?
Nicht „alle“, sondern klar definierte Zielgruppen mit echten Bedürfnissen. - Was ist mein Kernversprechen?
Was macht mein Unternehmen besonders? Warum tun wir, was wir tun? - Welche Kanäle und Formate passen dazu?
Vielleicht ist es nicht Instagram. Vielleicht ist es LinkedIn. Oder ein gezielter Newsletter. Wichtig ist: der Kanal muss zur Botschaft und zur Zielgruppe passen.
Fazit: Kommunikation braucht Richtung.
Wer Wirkung erzielen will, muss wissen, worauf er zielt. Sichtbarkeit entsteht nicht durch Lautstärke, sondern durch Wiedererkennbarkeit. Nicht durch Aktionismus, sondern durch strategische Klarheit.
Wenn Sie sich dabei Unterstützung wünschst – ich begleite Sie gern. Mit Strategie, Erfahrung und einem klaren Blick für das, was wirkt.
👉 Jetzt kostenloses Impulsgespräch vereinbaren.